Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat am Dienstag Faure Essozimna Gnassingbé, den Vorsitzenden des Ministerrats von Togo, in der Großen Halle des Volkes in Beijing getroffen. Die beiden Spitzenpolitiker kündigten an, die bilateralen Beziehungen zu einer chinesisch-togoischen Gemeinschaft mit geteilter Zukunft für das neue Zeitalter aufzuwerten.

Xi Jinping legte vier Prinzipien für die konstruktive Beteiligung aller Seiten an der Lösung von Brennpunktfragen in Afrika dar: Erstens solle man am Grundsatz der afrikanischen Führerschaft festhalten. Das afrikanische Volk sei der wahre Herr Afrikas und solle in regionalen Angelegenheiten eine zentrale Rolle spielen. Zweitens solle man Fairness und Gerechtigkeit wahren. Alle beteiligten Seiten sollten die Souveränität und territoriale Integrität der betroffenen Länder respektieren. Drittens solle man darauf hinwirken, Kämpfe zu beenden und Frieden zu schaffen, an gegenseitigem Respekt und umfassenden Konsultationen festzuhalten, Gemeinsamkeiten zu suchen und Unterschiede zurückzustellen sowie gegenseitiges Verständnis und Nachgiebigkeit zu üben. Viertens sollten sowohl die Symptome als auch die Ursachen angegangen werden. Man solle sowohl die gegenwärtige Sicherheit im Blick behalten, als auch die langfristige Entwicklung planen, so der chinesische Staatspräsident.

Faure erklärte, Togo stimme den von Xi Jinping vorgelegten Vorschlägen voll und ganz zu sowie sei bereit, die multilaterale Zusammenarbeit mit China zu verstärken, gemeinsam den Multilateralismus zu verteidigen und die Interessen der Entwicklungsländer zu wahren.
Quelle: CRI