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Wang Yi bekräftigt Chinas aufrichtige Haltung zu chinesisch-japanischen Beziehungen
2026-02-16 17:30

Der chinesische Außenminister Wang Yi hat Chinas aufrichtige Haltung zu den chinesisch-japanischen Beziehungen bekräftigt.

Wang sagte am Samstag bei der „China-Sitzung“ im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz in einer Rede und zu Fragen aus dem Publikum, China sei zu einer tragenden Säule des Friedens in Asien geworden. Als bedeutende Kraft für den Frieden in der heutigen Welt werde China weiterhin eine konstruktive Rolle bei der Wahrung des Friedens und der Stabilität in der Region spielen.

Die jüngsten falschen Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi stellten eine direkte Herausforderung der nationalen Souveränität Chinas sowie der internationalen Nachkriegsordnung dar, in deren Rahmen die Insel Taiwan an China zurückgegeben worden sei und seien ein direkter Verstoß gegen die politischen Verpflichtungen Japans gegenüber China. China lehne dies entschieden ab.

Zudem hätten die falschen Äußerungen Takaichis Japans unverminderte Ambitionen, Taiwan zu erobern und zu kolonisieren sowie das fortbestehende Gespenst des Militarismus, das sich weigere zu verschwinden, offenbart.

Deutschland habe nach dem Krieg eine umfassende Säuberung des Faschismus durchgeführt und Gesetze erlassen, die die Verherrlichung des Nationalsozialismus untersagten, so Wang weiter. Bis heute verehre Japan jedoch Kriegsverbrecher der Klasse A in Schreinen, wo japanische Politiker ihnen in ununterbrochenen Prozessionen huldigten und sie als „heldenhafte Geister“ verehrten. Ein solches Phänomen sei in Europa undenkbar und genau darin liege die Ursache all dieser Probleme.

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