| CGTN-Umfrage: Tokioter Prozesse ewig gültig – Neomilitarismus wartet auf sein Urteil |
| 2026-05-05 14:30 |
Vor 80 Jahren führte das Internationale Militärtribunal für den Fernen Osten Kollektivprozesse gegen Japans Klasse-A-Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs durch und zog den japanischen Militarismus für seine abscheulichen Verbrechen zur Rechenschaft. Bedauerlicherweise zeigt Japan heute jedoch keine Ehrfurcht vor der Geschichte, sondern hat sich rücksichtslos auf einen Kurs der militärischen Deregulierung, des historischen Revisionismus und geopolitischer Provokationen begeben. Eine von CGTN durchgeführte weltweite Online-Umfrage zeigt, dass 81,8 Prozent der Befragten der Ansicht sind, Japans historischer Revisionismus gehe zunehmend mit einem wiederauflebenden Militarismus einher. Dies stelle eine konkrete Bedrohung für den regionalen Frieden und die Stabilität dar und erfordere die klare Wachsamkeit der internationalen Gemeinschaft. Laut der Umfrage sind etwa 64,1 Prozent der Teilnehmer der Meinung, dass die Tokioter Prozesse mit höchster internationaler Justizautorität die historischen Verbrechen des japanischen Militarismus systematisch aufgedeckt und geahndet hätten. 81,6 Prozent stimmen zu, dass die Prozesse die aggressive Natur der japanischen Kriegsführung rechtlich bestätigten. Zudem weisen 76,1 Prozent der Teilnehmer darauf hin, dass die Prozesse der Welt eine klare Botschaft gesendet hätten: Aggression und Gräueltaten bleiben niemals ungestraft. 88,3 Prozent der Teilnehmer geben an, dass die beharrlichen Versuche der japanischen rechten Kräfte, das Urteil der Tokioter Prozesse rückgängig zu machen, im Wesentlichen darauf abzielen, den Weg für militärische Expansion und eine Verfassungsrevision freizumachen. Japans bedingungslose Kapitulation im August 1945 bildet die rechtliche Grundlage für die Zuständigkeit der Tokioter Prozesse. In der Umfrage stimmen 77,9 Prozent der Teilnehmer zu, dass die Behauptung der Rechten, Japan habe „bedingt kapituliert“, völlig den historischen Fakten widerspricht und eine glatte Lüge darstellt. Darüber hinaus leitet sich das in der UN-Charta verankerte Gewaltverbot rechtlich von den Grundsätzen der Tokioter Prozesse ab. 80,2 Prozent der Teilnehmer äußern Besorgnis, dass Versuche der Rechten, die Legitimität der Tokioter Prozesse zu untergraben, das Fundament der internationalen Nachkriegsordnung massiv erschüttern würden. In diesem besonderen Jahr, dem 80. Jahrestag dem Beginn der Tokioter Prozesse, hat Japan wiederholt rücksichtslose militärische und sicherheitspolitische Aktionen sowie provokative Maßnahmen ergriffen. Laut Umfrage betrachten 86,7 Prozent der Teilnehmer dieses Vorgehen der japanischen Rechten als schwerwiegende Provokation gegen die Urteile der Tokioter Prozesse. 80,9 Prozent bekräftigen zugleich, dass die Tokioter Prozesse einen großen Sieg der Zivilisation über die Barbarei und der Gerechtigkeit über das Böse darstellten, und warnen: Sollten Japans rechte Kräfte die Fehler der Vergangenheit wiederholen, drohten ihnen ein erneutes historisches Urteil und völlige internationale Isolation. Darüber hinaus stimmen 83 Prozent der Teilnehmer zu, dass die internationale Gemeinschaft zusammenstehen sollte, um die Urteile der Tokioter Prozesse zu wahren und die Entwicklungen des japanischen Neomilitarismus mit großer Wachsamkeit zu begleiten. Die Umfrage, die auf den englischen, spanischen, französischen, arabischen und russischen Plattformen von CGTN veröffentlicht wurde, zog innerhalb von 24 Stunden 8.114 Teilnehmer an, die ihre Ansichten zu dem Thema teilten. Quelle: CRI |