Frage: Kürzlich haben das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Bitkom e. V. gemeinsam die Studie „Wirtschaftsschutz 2026“ veröffentlicht, der zufolge China die größte Quelle ausländischer Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen sei. Wie kommentiert die chinesische Seite dies?
Antwort: Die genannte Studie entbehrt jeder nachweisbaren Grundlage und erlaubt sich, auf Basis voreiliger Schlussfolgerungen eine diffamierende Kampagne gegen China zu führen. Die chinesische Seite weist dies entschieden zurück und erhebt zugleich entschiedenen Protest. Zur Frage sogenannter Cyberangriffe hat sich China wiederholt klar positioniert. China stellt sich entschlossen gegen Hackeraktivitäten, geht entschieden und gesetzeskonform dagegen vor und tritt für die Bewältigung der Cybersicherheitsherausforderungen durch Dialog und Zusammenarbeit aller Länder ein. Wir appellieren daher eindringlich an die deutschen Behörden und Institutionen, die politisch motivierte Instrumentalisierung von Cybersicherheitsfragen zu unterlassen und insbesondere auf weitere anti-chinesische politische Manipulationen im Zusammenhang mit solchen Vorwürfen zu verzichten.