Jubiläumsempfang der Botschaft zum 99. Gründungstag der Chinesischen Volksbefreiungsarmee

Am 23. Juli hatte die chinesische Botschaft in Berlin zu einer Jubiläumsfeier anlässlich des 99. Bestehens der Chinesischen Volksbefreiungsarmee geladen. Etwa 300 Gäste nahmen an dem Festakt teil, darunter Vertreter des Bundesverteidigungsministeriums und anderer deutscher Regierungsstellen, Militärattachés und Botschafter aus zahlreichen Ländern sowie Repräsentanten der in Deutschland lebenden Chinesen, chinesische Studierende sowie Vertreter chinesischer Unternehmen in Deutschland. Anwesend war auch Botschafter Deng Hongbo sowie der Heeresattaché Großoberst i.G Luo Jinglin, der die Festansprache hielt.

Der Heeresattaché Großoberst i.G Luo erklärte, dass Chinas Volksbefreiungsarmee eine Armee des Volkes sei, die unter Führung der Kommunistischen Partei Chinas stehe. Sie habe sich im Laufe der Jahre unvergängliche Verdienste um die nationale Unabhängigkeit und den Wohlstand des Landes erworben. In einer Welt voller Unruhe und gegenseitiger Interdependenzen verfolge Chinas Armee entschlossen Xi Jinpings Gedanken zur Armeestärkung. Man arbeite zügig darauf hin, Chinas Streitkräfte zu einer der führenden Armeen der Welt zu formen. Zudem beteilige sich Chinas Militär aktiv an internationalen Friedensmissionen, an den Geleitschutzmissionen im Golf von Aden sowie an internationalen Rettungs- und Hilfseinsätzen, wodurch man einen wirksamen Beitrag zur Wahrung von Frieden und Stabilität weltweit sowie zur gemeinsamen Sicherheit leiste. Im Einklang mit den von den Staats- und Regierungschefs beider Länder erzielten Vereinbarungen seien Chinas Streitkräfte gewillt, gemeinsam mit der Bundeswehr den weiteren gesunden und stabilen Ausbau der militärischen Beziehungen sowie der bilateralen Kooperation im Verteidigungsbereich zu fördern.

Teil der Jubiläumsfeier war auch die Vorführung eines Informationsfilms über Chinas Armee. Die anwesenden Gäste zollten den Errungenschaften des chinesischen Militärs sowie seinem Engagement für den Weltfrieden großen Respekt und äußerten sich durchweg anerkennend.